Francis PicabiaDada ist da! In Zrich schon immer und zum 100. Jubilum der Bewegung in diesem Jahr erst recht. Einer der gepriesensten Protagonisten der Bewegung steht im Fokus dieser fulminanten Publikation: Francis Picabia (18791953), der Appropriation Knstler, bevor es dieses Wort berhaupt gab, der schneidige Rennfahrer, Salonlwe und Frauenheld, der den Autoritten spottete und sich mit Chuzpe der Kunstgeschichte annahm. Seine Kunst erscheint wie ein Spiegelbild
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Dada ist da! In Zürich schon immer und zum 100. Jubiläum der Bewegung in diesem Jahr erst recht. Einer der gepriesensten Protagonisten der Bewegung steht im Fokus dieser fulminanten Publikation: Francis Picabia (1879–1953), der Appropriation-Künstler, bevor es dieses Wort überhaupt gab, der schneidige Rennfahrer, Salonlöwe und Frauenheld, der den Autoritäten spottete und sich mit Chuzpe der Kunstgeschichte »annahm«. Seine Kunst erscheint wie ein Spiegelbild seiner selbst: Sie bewegt sich zwischen Kitsch und Ambition, ist exzentrisch, ironisch und exzessiv zugleich. Der Katalog umfasst Texte namhafter Autoren, die die Position Picabias in die Dada-Bewegung einordnen und seinen Beitrag zur Kunst der Moderne kritisch hinterfragen. Nicht zuletzt der opulente Abbildungsteil macht das aufwendig ausgestattete Buch zu einem Lesevergnügen mit Langzeitwirkung, weit über den Ausstellungsbesuch hinaus.
Ausstellungen: Kunsthaus Zürich 3.5.–25.9.2016 | MoMA, New York 20.11.2016–19.3.2017