Via LewandowskyInternationale Aufmerksamkeit erlangte der 1963 in Dresden geborene Via Lewandowsky sowohl durch seine Teilnahme an der documenta IX in Kassel im Jahr 1992 als auch durch eine Arbeit aus dem Jahr 2003, bei der er das Bundesministerium fr Verteidigung mit einem groen Bombenteppich ausstattete. Die Publikation stellt die neuesten Arbeiten des Knstlers vor, in denen er sich dem vermeintlich Irrationalen der alltglichen Logik widmet. Dabei entstehen
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Internationale Aufmerksamkeit erlangte der 1963 in Dresden geborene Via Lewandowsky sowohl durch seine Teilnahme an der documenta IX in Kassel im Jahr 1992 als auch durch eine Arbeit aus dem Jahr 2003, bei der er das Bundesministerium für Verteidigung mit einem großen »Bombenteppich« ausstattete. Die Publikation stellt die neuesten Arbeiten des Künstlers vor, in denen er sich dem vermeintlich Irrationalen der alltäglichen Logik widmet. Dabei entstehen teilweise sehr aufwändig produzierte Rauminszenierungen, die oft bis ins kleinste Detail von Ironie und Täuschung bestimmt werden – etwa bei der Übersetzung von Themen und Begriffen in Bilder: So wird das Wort Schrankwand zum Objekt, bei dem sich eine Wand und ein Schrank gegenseitig durchdringen und die Tür der Wand im Schrank halb offen steht. Paeninsula, die Halbinsel, nicht Insel nicht Festland, ein Ort, der scheinbar beide Qualitäten hat, wird zum Begriff und Gegenstand seiner Arbeitsweise. Lewandowskys Paeninsula ist Ort und Rückschau zugleich, eine Welt in der man sich über die wahre Bedeutung von Dingen nie sicher sein kann.
Ausstellungen: Neuer Berliner Kunstverein 2.9.–15.10.2006 · Im Anschluss Kunsthalle Göppingen · Neues Museum Weserburg