Martin KippenbergerMartin Kippenbergers Metro Net Projekt besteht aus sechs konzeptuellen U Bahn Zugngen und Lftungsschchten, die verschiedene Orte der Erde in imaginrer Weise miteinander verbinden. Drei Zugnge der Serie hat Kippenberger realisiert: den ersten 1992 in Syros, den zweiten 1995 in Dawson im Nordwesten Kanadas und den dritten 1997 in Leipzig. Der Knstler erweiterte sein U Bahn Netz durch zwei weitere Arbeiten, einen Eingang und einen Lftungsschacht, die er
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Martin Kippenbergers »Metro-Net«-Projekt besteht aus sechs konzeptuellen U-Bahn-Zugängen und Lüftungsschächten, die verschiedene Orte der Erde in imaginärer Weise miteinander verbinden. Drei Zugänge der Serie hat Kippenberger realisiert: den ersten 1992 in Syros, den zweiten 1995 in Dawson im Nordwesten Kanadas und den dritten 1997 in Leipzig. Der Künstler erweiterte sein U-Bahn-Netz durch zwei weitere Arbeiten, einen Eingang und einen Lüftungsschacht, die er als »transportable« Elemente konzipierte. Der Eingang war 1997 in Kassel auf der documenta X, der Lüftungsschacht 1997 beim Skulpturenprojekt in Münster zu sehen. Die Serie wird von einem sechsten, von Kippenberger ursprünglich für Tokio entworfenen Lüftungsschacht vervollständigt, der nun im Garten des Schindler House in Los Angeles errichtet wurde. Der Schacht »reagiert« auf den Besucher, indem er durch das Bodengitter warme Druckluft und ratternde Geräusche von sich gibt - vorgeblich von der U-Bahn tief unter der Kings Road. Der vorliegende Band der Reihe Cantz dokumentiert erstmals Kippenbergers weltumspannendes metaphorisches Kommunikationssystem. Zum Künstler: Martin Kippenberger (Dortmund 1953-1997 Wien). 1972 Studium an der Kunsthochschule Hamburg; 1978 Mitbegründer des Berliner Clubs »SO 36«, mit Gisela Capitain Eröffnung von »Kippenbergers Büro«, 1993 Eröffnung seines privaten »Museum of Modern Art Syros«. Käthe-Kollwitz-Preisträger 1996.